um 1490: Leonardo da Vinci
Sein „Vitruvianischer Mensch“ zeigt, was schon der römische Baumeister Vitruv beschrieb: Der menschliche Körper folgt festen Proportionen.
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Seit 1935
Wie aus einer einfachen Idee ein Schnittsystem wurde, mit dem Menschen in aller Welt ihre Kleidung selbst gestalten.
Zur ZeitleisteIm Jahr 1935 entwickelte Maria Aloisia Lutterloh, damals noch Aigenberger, ein System, mit dem jeder professionelle Schnittmuster erstellen kann, ganz ohne Schneider-Ausbildung. Sie nannte es „Der Goldene Schnitt“.
Die Grundidee: Der menschliche Körper folgt festen Proportionen. Aus Oberweite und Hüftweite lassen sich alle weiteren Maße ableiten.
Seit 1935 bewährt.
Die Familie führt fort, was Maria Lutterloh begann.
Der Goldene Schnitt wird rund um die Welt angeboten.
Schon 1951 auf Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch.
Wie aus festen Körperproportionen ein Schnittsystem für die ganze Welt wurde.
Sein „Vitruvianischer Mensch“ zeigt, was schon der römische Baumeister Vitruv beschrieb: Der menschliche Körper folgt festen Proportionen.
Maria Aloisia Aigenberger, später Lutterloh, entwickelt ein Schnittsystem nach den Proportionen des Körpers. Vergrößert wird allein nach Oberweite und Hüftweite.
In Hamburg erscheint „Der Goldene Schnitt“ unter ihrem Mädchennamen Aigenberger, mit einer Maßskala, die jedes Modell auf die eigene Größe bringt.
1941 erscheint eine Ausgabe in Wien, 1950 gibt Maria Aloisia Lutterloh das Lehrwerk in Lüneburg heraus, mit 250 Modellen.
Mit dem neuen Verlagsort Lindau erscheint das Lehrwerk zugleich auf Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch. Die deutsche Ausgabe trägt den Vermerk 201. bis 300. Tausend.
Ihr Maßband mit den Skalen für Oberweite und Hüftweite lässt sie patentieren, zuerst in Belgien, später in Österreich und Frankreich.
Der Name wird beim Deutschen Patentamt als Marke eingetragen.
In Lindau erscheint eine erweiterte Ausgabe des Lehrwerks unter dem Titel „Das Weltmaß“.
Die Hefte erscheinen unter neuem Namen. Später schützt Lutterloh seine Marken in Mexiko (1997), Brasilien (2003) und der EU (ab 2017).
Was 1935 begann, führt die Familie heute in dritter Generation fort. Jedes Jahr erscheinen vier neue Modeergänzungshefte.
Schon der römische Baumeister Vitruv beschrieb feste Proportionen des menschlichen Körpers, Leonardo da Vinci hielt sie um 1490 im berühmten „Vitruvianischen Menschen“ fest. Maria Lutterloh machte sich dieses Wissen zunutze:
Daraus entwickelte Maria Lutterloh ihr System: Mit nur zwei Maßen, Oberweite und Hüftweite, lassen sich alle weiteren Maße ableiten. Das passende Maßband zum Vergrößern der Schnitte ließ sie ab 1952 patentieren. So entsteht ein Schnittmuster, das perfekt auf Ihre individuelle Figur zugeschnitten ist.
Der Goldene Schnitt macht Schnittmuster-Erstellen so einfach wie nie:
Oberweite und Hüftweite
Aus 280 Modellen im Lehrwerk und neuen Modellen in jedem Heft
Auf Ihre persönlichen Maße
Fertig ist Ihr Unikat
Was Maria Lutterloh 1935 begann, führt ihre Familie heute in dritter Generation fort. Der Goldene Schnitt wird weltweit in vielen Sprachen angeboten, und jedes Jahr erscheinen vier neue Modeergänzungshefte.
Ob Anfänger oder erfahrene Näherin, das System ist so konzipiert, dass jeder damit arbeiten kann. Ohne Vorkenntnisse, ohne kompliziertes Equipment, ohne teure Kurse.